Beiträge von Spineframe

    kann ich verstehen


    und etwa 550 ps,165km/h abgeregelt, mochte nicht wissen was der sich auf 100km reinzieht :facepalm:

    Mit einem 550PS LKW braucht man heutzutage leider quasi nicht mehr anzutreten außer auf richtigen Hobbyveranstaltungen. Und um einfach nur blöd hinterherzufahren ist so ein Hobby viel zu teuer.

    Der Iveco den ich navigiere hat ca. 1100PS, und verbraucht immer so 60l/100km. Der Service-Mercedes SK mit dem V8 Biturbo bei halber Leistung ungefähr 40l/100km

    Der Toyo Open Country MT ist auch sehr stabil. Mir ist das Profil für Sand aber zu scharfkantig, den muss man extrem stark ablassen damit er vernünftig läuft. Bei sehr schweren Reiseautos ist der ziemlich gut, zumal es da nicht ganz so auf extreme Geländetauglichkeit ankommt.

    Wir fahren fast ausschließlich mit Goodrich MT´s. Bei AT´s sind die Karkassen nicht so stabil, darum lasse ich von denen die Finger.

    Der aktuelle BF Goodrich MT (KM3) mit dem etwas feineren Profil ist im Sand mein absoluter Favorit.

    Auf dem BMW fahren wir Kevlar-Reifen, das kannst du für den Normalbetrieb aber absolut vergessen, die sind viel zu hart.

    Das hatten sie jetzt schon das zweite mal auf dieser Reise! :frowning_face:

    Wenn man in Marokko in den Steinen schnell fährt, ist fast jeden Tag ein Reifen kaputt. In Tunesien nur alle drei Tage....

    Auf dem SK war glaube ich noch nie ein Reifen kaputt, obwohl der viel schwerer ist. Das liegt eindeutig an der Fahrweise.

    Wobei man sagen muss, daß die Michelin XZL 1n 14.00R20 schon sehr viel aushalten. Kein Vergleich zu einem 22,5" Baustellenreifen.

    Den LKW kenne ich.... der war vor Urzeiten mal mit auf der ElChott. Heute sind die LKWs deutlich schneller geworden, da steigt natürlich auch die Gefahr von Felgenschäden. Mitttlerweile haben alle komplette Räder dabei weil die Schrauberei mit den Stahl-Notlaufringen relativ lange dauert. Die klassischen Gummi Notlaufringe wie bei den PKW gibt es bei Racetrucks nicht mehr.

    Auf dem Racetruck haben wir Hutchinson Beadlocks, da sind zwei Kompletträder an Bord. Auf dem Mercedes SK sind Sprengringfelgen. Da sind auch zwei Kompletträder an Bord und zusätzlich zwei lose Decken. eil beide Autos mit den identischen 14.00R20 fahren, ist man so deutlich flexibler. Im Rallye und auch Servicebetrieb kann es immer mal sein, daß man eine Felge schrottet. Da ist mehr als eine Ersatzfelge manchmal gut.

    Deswegen ist die Frage Elektrowinde oder Handkettenzug auch eher nebensächlich. Die Reifenwechselaktion an einem (beladenen) LKW reicht je nach Untergrund und äußeren Umständen von anstrengend bis :nauseated_face: :nauseated_face: :nauseated_face: :thumbs_down: :thumbs_down: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :pouting_face: :pouting_face: .

    Eine Elektrowinde die nach langer Zeit der Nichtbenutzung dann noch streikt ist natürlich die Krönung. Darum bin ich Freund von mechanischen Lösungen wie Winde mit Kurbel (MAN-KAT) oder Handkettenzug den man im Auto mitführt.

    So in der Art will ich das auch bauen, aber zum Glück ist unser Aufbau hinten komplett viereckig und hat keinen Hecküberhang.

    Normalerweise hängt man die Räder mit einer kleinen Elektrowinde oder einem Handkettenzug der an einem kleinen Kranausleger auf dem Dach hängt an und ab.

    Geht unterwegs vollkommen problemlos.

    Dann seid ihr ja wahrscheinlich zur kommenden Saison einsatzbereit mit dem neuen Auto

    Auf jeden Fall habt ihr da ein schönes und vor Allem kompaktes Wohnmobil auf die Räder gestellt.

    Hab gesehen, ihr seid direkt bei uns um die Ecke, wir kommen aus Berkheim.

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    Momentan wird hier auch LKW geschraubt....

    Allerdings ist der Koffer von innen nicht ganz so wohnlich wie eurer. Trotz Kühlschrank und Mikrowelle.




    Das Thema Reserveradhalter beschäftigt mich gerade ebenfalls. Die Räder auf dem Dach bekommt man unterwegs zwar runter, hoch ist ohne Stapler fast unmöglich.

    Da die Kofferrückwand für zwei Räder nicht stabil genug ist, muß ein Halter an den Rahmen bzw. an den Zwischenrahmen. Das riecht nach grobschlosserischem Stahlbau.

    Ich würde die Fläche des Tanks die Richtung Rad zeigt mit einer Kunststoffplatte gegen Steinschlag schützen. An der Stelle wird der Tank gerade auf Schotterpisten extrem gesteinstrahlt. In Sachen Steinschlag, Zugänglichkeit der Elektrik und Gewichtsverteilung ist diese Tankeinbauposition leider suboptimal. Und in felsigem Gelände zerstörungsgefährdet, wenn man denn sowas überhaupt fährt. Aber beim Station halt ein schönes freies Eckchen.


    Der Long Range Tank, der unten einen gefühlten halben Meter raus steht, ist natürlich noch deutlich ungünstiger.

    Als Sauger war der wirklich relativ robust, meiner hat zigtausende Kilometer mit fast Abregeldrehzahl überlebt. 110er ex MOD...1,67er VTG - das braucht halt Drehzahl um mit der schweren Kiste vorwärts zu kommen. Im ´90er hatte der das 1,41er VTG, das hat mit dem leichteren Auto dann ganz brauchbar funktioniert.

    Bei den Turbos hatten wir reihenweise rausgefallene oder geschmolzene Vorkammern, meist gefolgt von einem Loch im Kolben.

    Mein ex-Armeekarren hatte am Ende einen von Grund neu aufgebauten 2,5l Turbo drin mit Ölkühler, anderem Wasserkühler und großem Ladeluftkühler. Auf dem Prüfstand 110PS und der hat gehalten, wurde aber auch nie zu warm.

    Was ist denn der 2,4 Turbo aus dem 90/110? Ich kenne nur den 2,5l mit 86PS. Das war ein nachträglich turborisierter 2,5l Vorkammerdiesel den man mit 68PS aus den London-Taxis und den Armee-Saugdiesel Landrovern kennt. Der war in der Tat häufig kaputt. Aber meistens wegen Überhitzung. Da waren die extrem mimosig und haben Hitze meist mit kapitalen Motorschäden quittiert.

    Hallo
    So bin wider da und habe mich von meinem Engländer überrollen lassen und wo ich schon Einmahl drunter lag habe ich folgendes gesehen .

    also ich denke erst ein mahl eine neue Lenkstange.


    Frage.
    Welche gibt es da Unterschied / Qualität und Länge

    Klugscheißermodus an: Was du meinst ist die Spurstange. Die Lenkschubstange ist die Verbindung zwischen Lenkgetriebe und rechtem Achsschenkel. Klugscheißermodus aus.


    Der Stahlspurstangenschutz der die Spurstange komplett schützt ist an und für sich haltbar. Nur wenn da entweder ein Stein drin liegt oder sich das Profil mit (getrocknetem) Schlamm gefüllt hat, biegst du mit der Kraft der Servolenkung alles krumm.


    Wir haben bei den Rallyeautos immer verstärkte Spurstangen aus allen möglichen Quellen bis hin zu selbst verstärkten verbaut.

    Irgendwann verbiegt es dann die Bolzen von den Spurstangenköpfen weil deren Durchmesser nun mal durch das Loch im Achsschenkelgehäuse vorgegeben ist.

    Die verstärkte und nach oben gekröpfte Spurstange die es bei RE-Suspension gibt ist ziemlich robust. Durch die Kröpfung ist die zudem etwas aus dem Gefahrenbereich raus weil der lange Teil hinter dem Achsrohr verschwindet.

    Ich habe früher alle möglichen Sorten Stahlfelgen gefahren und auch zerstört. Die Felgen mit den dreieckigen Löchern im DOTZ Design aus brasilianischer Fertigung waren so ziemlich das schlechteste was es gab. Am Ende haben sich originale Defender 130 Stahlfelgen und Disco I Stahlfelgen als die haltbarsten herausgestellt. Wenn man davon einen Satz bekommt und vernünftig lackiert, hat man für lange Zeit Ruhe.

    Ich fahre seit einigen Jahren mit EvoCorse Alufelgen, die sind stabiler als jede Stahlfelge und gammeln nicht.

    Mal ehrlich: Ein Kotflügel der dermaßen von der Alupest zerfressen ist, ist wirtschaftlich nicht mehr instand zu setzen. Da gehen zig Arbeitsstunden rein bis das wieder in einem vernünftigen Zustand ist. Das kann man bei Oldtimerteilen machen die es nicht mehr zu kaufen gibt. Einen Defender Kotflügel würde ich einfach durch einen neuen ersetzen. Selbst wenn du die 500,-€ für einen originalen ausgibst bist du finanziell noch auf der grünen Seite gegenüber der Instandsetzung. Von einem 170,-€ Nachbauteil ganz zu schweigen.


    Zur passenden Legierung: wie wäre es, wenn du geschenkte verbeulte Originalkotflügel schlachtest und aus den geraden Flächen das raus schneidest was du an Reparaturblechen brauchst?

    Ich bin auch für Drahtbürste und Klickerklacker-Lackierung.

    Bei dem Neupreis der Felgen lohnt es sich definitiv nicht, die vernünftig strahlen und lackieren zu lassen. Und eine gute Felge hättest du hinterher trotzdem nicht.

    Die Wolf-Felge ist eher was zum im Alltag benutzen. Optik-Fans oder Stabilitätsfetischisten nehmen besser was anderes.

    Ich habe Alubleche beim Defender immer mit Karosseriekleber von Audi eingeklebt. Das hält bombig und verzieht sich nicht. Das geht natürlich nicht an allen Stellen. Beim Schweißen verzieht sich das originale Trompetenblech gerne mal. Aber werksseitig ist ja auch alles rund um die Punktschweißungen krumm.

    zum Schmiernippel: Ja, den hab ich gerade nach dem Ausbau der Achse neu eingesetzt zwecks einfacherer Abschmierung in Zukunft. Noch nicht im Ensatz.


    Gruß

    Ulli

    Die Verschraubungen der Kugeln sehen aber nicht so aus als ob die in den letzten 20 Jahren mal auseinander waren. Hattest du die Achse als ganzes draußen?