Ökobilanz von Elektroautos

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    • Hybrid ist Käse und wird sich bald als reine Übergangslösung verabschieden. Wer will schon dauernd den Verbrenner mitschleppen.

      Wirklich Sinn machen nur dieseleketrische oder benzinelektrische Antriebe. Schliesslich fährt die Bahn so schon seit Jahrzehnten. Stationärmotoren mit kleinen Generatoren machen nicht nur am wenigsten Dreck, sondern sie laufen auch noch am ökonomischsten (immer im perfekten Arbeitspunkt)

      Ich hätte nix gegen einen rein elektrischen Landy mit Generatoranhänger für Langstreckenfahrten. Und bei Nichtgebrauch könnte der Generatoranhänger sogar noch das eigene Häuschen mit Strom und Wärme versorgen. Aber ich glaube, das hab ich in irgendeinem anderen Tröt schon mal geschrieben :thumbsup:
    • Sigi_H schrieb:

      Hybrid ist Käse und wird sich bald als reine Übergangslösung verabschieden. Wer will schon dauernd den Verbrenner mitschleppen.


      ... - wenn der Generatoranhänger die Alternative ist: ich :thumbup:

      Nur weil die Bahn seit langer Zeit ungewöhnliche Antriebskonzepte nutzt, sehe ich nicht die Praxistauglichkeit bei PKW. Schon mal mit einer Dampfspeicher-Lok gefahren?


      Viele Grüße vom Südrand vom Pott

      Norbert

      ... nach der Tour ist vor der Tour ...

      Hauptsache die Netze halten ;)

      Don't Worry ### Freedom is ...
    • fahren mit Licht, fahren mit Heizung uzw ... das ist ja gerade, abhangig von wetter und temperature schafft man ein strecke von 50km oder nicht :wacko:
      Norbert, ich meinte ja echte km nicht die hersteller angaben dar die wie wir wissen ja ganz schon abweichen :facepalm:
      Light travels faster than sound...that's why people appear bright until they speak...
      Outpost Ireland
    • Der Twizy meiner Tochter hat einen Motor mit 13 kW Leistung. Der Verbrauch soll laut Herstellerangabe (gewichtet, kombiniert) 6,3 kWh/100 km betragen - daraus kann man was rechnen 8) - meine Tochter fährt immer mit Licht und ohne Heizung und schafft im Sommer mit einer Akku-Ladung ca. 100 km, im Winter ca. 80 - gemischt Stadtverkehr / Landstraße.

      Für den ZOE gibt Renault einen Verbrauch von 14,6 kWh/100 km an (Leistung 65 kW) - denke, das Akku hat mehr Kapazität, denn, die geben eine Reichweite nach Zyklus NEFZ von 210 km an - wenn davon in der Praxis nur die Hälfte übrig bleibt, sind Deine Anforderungen erfüllt - wo ist für Dich der nächste Renault-Dealer?


      Viele Grüße vom Südrand vom Pott

      Norbert
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    • Eck schrieb:

      Eine Antriebstechnik mit über 100 Jahren Entwicklung ökobilanztechnisch mit einer zu vergleichen, die nicht in den Genuss jahrzehntelanger Forschung kam, hinkt schon sehr.



      Öhm, Einspruch euer Ehren. An der Stromherstellung wird schon länger herum gebastelt und irgendwie ist es größtenteils immer noch nicht so wirklich Effektiv. Der Vergleich hinkt also um so mehr, wenn man nur die Leistungsaufnahme am Fahrzeug betrachtet und alles drum herum ausblendet. An E-Motoren wird ebenfalls auch schon so lange herum gebastelt, an Batterien auch. Das man am Verbrennungsmotor länger forscht als am E-Antrieb, das stimmt also so schon mal überhaupt nicht. ;P
    • Einspruch akzeptiert ;) ..... bedingt :whistling: , weil: entscheidend ist die Intensität der Forschung, d.h. wieviel Geld in Forschung investiert wurde. Insofern habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
      Ein Beispiel ist die Erforschung der Technik umweltfreundlicher Energien - in den 80ziger Jahren betrugen die Mittel des Bundes gerade mal ca 2% von dem, was in Forschung von Atomenergie gesteckt wurde (Quelle: Global 2000)
      Natürlich gab und gibt es Elektrofahrzeuge schon Jahrzehnte (Betriebsfahrzeuge etc.) aber an das was in die Entwicklung von Verbrennungsmotortechnik gesteckt wurde, kommt es wohl bei weitem nicht ran, da es immer nur Außenseiterkonzepte waren, die sich marktwirtschaftlich nie ernsthaft als Alltagsfahrzeuge durchgesetzt haben. Oder??? :rolleyes:
    • An leitsungsfähigen Batterien wird schon seit um 1900 geforscht, für den U-Boot-Bau.

      Gruß
      AWo
      [: ]o=o[ :] SOS - Save old Series [:o]===[o:]
      Fahrer von Arnes Fahrer Fahrer, bevor Arne Fahrer wurde.
      Zur Meinungsinflation: Man muss nicht zu allem eine Meinung haben. Man muss keine schnelle Meinung haben. Man muss schon gar nicht eine schnelle Meinung zu komplexen Themen haben. Es ist intelligent auch mal keine Meinung zu haben.
    • ... und somit auch an E-Antrieben ;) Es wurden in den letzten 100 Jahren vermutlich mehr Akkus und E-Anriebe gebaut als Verbrennungsmotoren. Das allgemein häufig verwendete Argument mit dem Forschungsrückstand kann man so also nicht gelten lassen. Da wohl niemand an ein Perpetuum mobile glaubt, können wir festhalten das immer mehr Energie in ein KFZ rein gesteckt werden muss als raus kommt. Daran wird gearbeitet, CW-Wet Verbesserung, Gewichtsoptimierung und mechanischen Wiederstand verringern, so werden z. B. demnächst sicherlich die Öle zusätzlich vorgewärmt. Also können wir wohl keinen großen Sprung erwarten. Mittel des Landes für die Forschung war vor 75 Jahren auch mal ganz schön hoch, da gab's das Problem mit dem Mangel an Erdöl und noch ganz andere Probleme, darum gefallen mir die Forschungsergebnisse im freien Wettbewerb viel besser. Wenn es den Wettbewerb mal in der Stromherstellung geben würde.... da könnte wohl mehr Einsparung raus zu holen sein als beim KFZ, denn irgendwie habe ich den Eindruck dort läuft die Stromherstellung in etwa so wie auf dem Bild etwas weiter oben im Thread. :facepalm:
    • Jak55 schrieb:

      Das allgemein häufig verwendete Argument mit dem Forschungsrückstand kann man so also nicht gelten lassen.


      Doch, man muss es gelten lassen.

      Die Art und Weise wie die Atomenergie (und damit ein Grundlastenergieträger) in den 50ern durchgedrückt wurde, hat jede weitere Forschung für alternative Energien und vor allem für Energiespeicherung extrem behindert. Atomenergie steht wie keine andere für dauerhaft vorhandene Energie (was eine Speichermöglichkeit erübrigt).

      Andererseits ist die Energiespeicherung der Schlüssel zum mobilen Elektroantrieb. Würde man heute Akkus mit einer vergleichbaren Energiedichte, Ladefähigkeit (in wenigen Minuten) ud Preis wie flüssige Treibstoffe erfinden, wäre der Verbrennungsmotor (bis auf Nischenanwendungen) morgen mausetot.
    • Sigi_H schrieb:

      Andererseits ist die Energiespeicherung der Schlüssel zum mobilen Elektroantrieb. Würde man heute Akkus mit einer vergleichbaren Energiedichte, Ladefähigkeit (in wenigen Minuten) ud Preis wie flüssige Treibstoffe erfinden, wäre der Verbrennungsmotor (bis auf Nischenanwendungen) morgen mausetot.


      Nö, denn der Akku ändert nix am Wirkungsgrad der Stromerzeugung und den Leitungsverlusten. Der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken wird gerade sogar schlechter, weil sie als Schattenkraftwerke für Windkraft & Co. mitlaufen. Ist irgendwo bei 40 %, wenn ich mich nicht irre, also in etwa so wie ein Dieselmotor. Dann kommen noch die Leitungsverluste. Mal angenommen ein E-KFZ hätte null Verluste bei der Speicherung und Umwandlung, was nicht möglich ist, und Leitungsverluste wären auch nicht vorhanden, dann wäre es noch immer nicht umweltfreundlicher.

      Und von wegen fehlende Förderung für Elektro, beim Diesel besteht doch der halbe Preis aus Steuern und bei Benzin noch mehr. Selbst bei den "Strafzuschlägen" schafft es der E-Antrieb nicht günstiger zu sein.

      Die Energiepolitik ist für'n Popo, das scheint mir das Problem zu sein. Es gibt ja Einsparungspotential aber man fängt lieber dort an wo es am wenigsten bringt. :thumbdown: Ich würde ja die Stromerzeugung dezentralisieren und die Abwärme nutzen... so als Bsp. aber alles was Energie spart kostet halt Versorgungsposten. :facepalm:
    • @jak

      wenn die Energiekette "nur" den gleichen Wirkungsgrad hätte, dann wäre der E-Motor schon haushoch überlegen. Volles Drehmoment ab Anlaufdrehzahl, keine Servicekosten, Vollautomatik, Torquevectoring, frei wählbare Sperren , Traktionskontrolle, ABS, (rekuperativ) elektrisch bremsen über die Motoren (ich rede jetzt von der Lösung mit 4 Radnabenmotoren).
      Klar, das können Verbrenner mit den entsprechenden Getrieben und Anbauteilen auch, aber es wird durch hohes Gewicht und zusätzliche Bauteile bezahlt. Im E-Motor ist das alles drin! Das ist nur eine Frage der Software.

      Ich gebe Dir völlig recht, dass es damit noch lange nicht umweltfreundlicher wie Verbrenner ist. Aber all diese Vorteile werden für die Kunden extrem verführerisch sein und sich deshalb durchsetzen.

      @Sigi109

      Umweltfreundlichkeit steht und fällt mit der Nachhaltigkeit. Aber was (ausser das Profitinteresse eines wachstumsorientierten Wirtschaftssystems) spricht dagegen, dass auch E-Fahrzeuge 20 Jahre und länger halten? Unterm Strich kommt es dabei immer darauf an, wofür sich der KUnde entscheidet und ob er auch 20 Jahre das gleiche Fahrzeug will.


    • @Sigi109

      Umweltfreundlichkeit steht und fällt mit der Nachhaltigkeit. Aber was (ausser das Profitinteresse eines wachstumsorientierten Wirtschaftssystems) spricht dagegen, dass auch E-Fahrzeuge 20 Jahre und länger halten? Unterm Strich kommt es dabei immer darauf an, wofür sich der KUnde entscheidet und ob er auch 20 Jahre das gleiche Fahrzeug will.




      ich habe gemeint das ein auto das ich habe und pflege (min. +20jahre) die ökologisch günstigere variante gegenüber eines e- oder hybrid autos das ich heute kaufen würde ist.
      ein auto das ich heute kaufe,egal ob e-,hybrid-oder normaler benziner oder diesel,kostet etwa € 30000.- und der erhalt eines +20jährigen autos hat warscheinlich bislang auch nicht
      mehr inklusive anschaffung gekostet..............natürlich nicht bei werkstattpreisen,sondern wenn die reperaturen und inspektionen in eigenregie getätigt werden.
      21GX56

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