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Kupplungsprobleme ... mal wieder, vermutlich.

  • Napfkuchen
  • 31. Mai 2026 um 17:21

16. L a n d y f r i e n d s   A d v e n t u r e d a y s   2 0 2 6


Nun also doch! Unverwüstlich und doch staubig!!! "


Hin und her und nun hin! Die LFAD 2026 im Mammutpark und alle Landyfriends sind herzlich dazu eingeladen!
Zur Anmeldung & weiteren Informationen geht es hier: LFAD 2026 - Landyfriends Adventure Days Anmeldung

  • Napfkuchen
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    • 31. Mai 2026 um 17:21
    • #1

    Hallo zusammen,


    In der vergangenen Woche habe ich mir einen LOF Nehmerzylinder eingebaut.

    Hintergrund war die Tatsache, dass mein Kupplungspedal sich

    a - sehr schwer und

    b - ganz unten betätigen ließ.

    Einbau war ja schon nicht so schön, weil die obere Befestigungsschraube ziemlich fest war und durch das Halteblech für den Übergang Leitung/Schlauch einen direkten Zugang behinderte. Ging aber irgendwann und dann folgte das Entlüften.

    Dafür hab ich ein Gerät - und damit war es eine schnelle Nummer: Anschließen, auf Druck bringen (ich hatte 1,5 bar) und unten öffnen. Fertig!

    Hatte ich gedacht.

    So ließ sich das Pedal nun zwar sehr leicht treten, die Kupplung trennte jedoch nicht. Also nochmal ... wieder kein Erfolg.
    Gelesen.
    Da gibt es den Trick mit dem gedrückten Pedal über Nacht.
    Gemacht, nochmal entlüftet. Jetzt ging es. Nicht gut, aber zumindest konnte eine geplante Fahrt stattfinden.
    Nach 150 km ließ sich der Rückwärtsgang nicht mehr einlegen, und alle anderen Gangwechsel waren auch schwierig. Nach der Rückkunft nun nochmal das Gerät angeschlossen - und während ich noch so rumkrame höre ich ein zischendes Geräusch und sehe, wie der komplette Inhalt des Entlüftergeräts am Spritzlappen auf den Boden läuft. Die ganze Mechanik unter Flüssigkeit, herausgedrückt wohl durch die Dichtung des Zylinders. Im Fußraum jedoch nicht ein Tropfen.

    Meine Vermutung jetzt: Der Geberzylinder ist hin. ?

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    • 31. Mai 2026 um 17:33
    • #2

    Und wenn es so sein sollte - was ist der beste Ersatz?

    Nach meiner Recherche wohl TRW aber nur die schwarze Ausführung weil da die Dichtung am Kolben hinten sitzt.

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    • 31. Mai 2026 um 18:46
    • #3

    Mit TRW bin ich durch, da haben 2 neue Geber nach kurzer Zeit wieder getropft! Die momentane "Qualität" von TRW wurde mir vom Ebner auch bestätigt, ich bin wohl kein Einzelfall.

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    • 31. Mai 2026 um 19:24
    • #4

    ... und positiv formuliert?
    Was nimmt man stattdessen?

    Ich will die Arbeit ja nicht zweimal machen müssen.

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    • 31. Mai 2026 um 21:41
    • #5

    Der Ebner hat mir eine Alternative geschickt, ich meine Delphi, aber ohne Gewähr.

    Ruf an und lasse Dir einen Geber zuschicken.

    Ich fahre jetzt schon ein halbes Jahr mit leicht tropfendem Geber rum, waren immer andere Sachen wichtiger und den dritten Tausch hatte ich auf den Sommer geschoben.....der wäre jetzt ja

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    • 31. Mai 2026 um 21:45
    • #6

    Meine To-Do Liste wird auch immer länger statt kürzer ...

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    • 31. Mai 2026 um 21:51
    • #7
    Zitat von Napfkuchen

    Meine To-Do Liste wird auch immer länger statt kürzer ...

    Das betrifft bei mir gar nicht mal den Landy, da gibts generell einfach andere Prioritäten und der Dicke fährt ja auch tropfend zuverlässig.

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    • 1. Juni 2026 um 09:28
    • #8
    Zitat von Napfkuchen


    Was nimmt man stattdessen?

    Wenn du es noch schaffst einen aufzutreiben, nehme einen von "Girling".

    Achte darauf, dass der Schriftzug am Behälter vorhanden ist!

    STC500100 Clutch Master Cylinder Defender 1986-2016
    STC500100 Clutch Master Cylinder Defender 1986-2016
    www.turnerengineering.co.uk
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    • 1. Juni 2026 um 10:50
    • #9

    Die Girling kriegst Du leider nicht mehr.

    Ich hatte nach langer Suche einen bestellt. War so benannt und im Bild gezeigt und im Vergleich auch teurer, am Ende kam trotzdem ein TRW....hab den dann wieder zurück geschickt.

    H.C. gings ähnlich, der hatte "originale" auf der Insel bestellt.....TRW, mit Seriennummer.G (Genuine) kam an.


    Es gibt wohl auch die Möglichkeit einen vom Jeep zu modifizieren und der wäre mechanisch besser ( komplett Stahl, k.A. ?)

    Soweit bin ich aber noch nicht. Wenn man googelt und in FB (blacklandy) sucht findet man dazu Einträge.

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  • grijo
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    • 1. Juni 2026 um 11:03
    • #10

    Vielleicht wäre der FEBI eine Alternative. Zumindest bei meinem LKW habe ich einiges von FEBI verbaut und bisher keine Ausfälle.

    https://www.autodoc.de/febi-bilstein/17875399?_gl=1*yu5o5l*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=Cj0KCQjw2_TQBhCnARIsAF3-Xhx8O9a-nfRrm5ptW2YIqW38bX9wq4nqe6J5jhAgdScecyGrvU8PIKAaAi9lEALw_wcB

    Gruss
    Joachim

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  • Quer....
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    • 1. Juni 2026 um 11:30
    • #11
    Zitat von LandyJockel

    Es gibt wohl auch die Möglichkeit einen vom Jeep zu modifizieren und der wäre mechanisch besser ( komplett Stahl, k.A. ?)

    Soweit bin ich aber noch nicht. Wenn man googelt und in FB (blacklandy) sucht findet man dazu Einträge.

    Auch hier bei Landyfriends.net :winking_face:

    Thema

    Dorman Kupplungsgeber als Plug & Play Variante

    Hallo zusammen,
    das nervige Thema, Kupplungsgeber und Nehmer verfolgt mich seit geraumer Zeit. So schätzungsweise alle 4 bis 6 Jahre sind sie fällig. Das Tauschen des Gebers macht ja bekanntlich keine Freude. Angeregt durch Sigi's Landypedia Eintrag zum Thema Dorman Kupplung, setzte ich mich mit dem Thema auch mal auseinander.

    https://www.landypedia.de/index.php/Repa…plungshydraulik



    In dem Eintrag geht Sigi auf den Aluminiumabrieb des Geberzylinder als Ursache für die Ausfälle der…
    Quer....
    20. Dezember 2020 um 17:46
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    • 1. Juni 2026 um 14:54
    • #12

    Wenn bei Millionen Fahrzeugen Zylinder aus Aluminium verbaut werden, kann es ja eigentlich nicht sein, dass diese Kombination grundsätzlich nicht funktioniert.

    Da kann ich mir nur vorstellen, dass einfach die Qualität des Aluminiums und/oder der Fertigung irgendwo das Problem verursacht.

    Ursprünglich hatte ich ja vorgehabt, auf DOT 5 umzustellen, das aber nur deswegen nicht gemacht, weil es ja "nur" der Geberzylinder war. Wenn ich den jetzt doch wechseln muss, kommt auch Silikonbremsflüssigkeit rein (zumal ich normale Bremsflüssigkeit auch ausgesprochen eklig finde)

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    • 1. Juni 2026 um 15:01
    • #13
    Zitat von Napfkuchen

    Da kann ich mir nur vorstellen, dass einfach die Qualität des Aluminiums und/oder der Fertigung irgendwo das Problem verursacht.

    Es gibt kaum noch echte Originalteile und die Qualität der OEM Teile ist eben wechselhaft. Inzwischen kommt immer mehr Britpartzeug auf den Markt, das als .G gekennzeichnet ist, in der Qualität aber deutlich minderwertiger bis unbrauchbar (Gummiteile) ist.

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    • 1. Juni 2026 um 16:38
    • #14
    Zitat von Napfkuchen


    Ursprünglich hatte ich ja vorgehabt, auf DOT 5 umzustellen, das aber nur deswegen nicht gemacht, weil es ja "nur" der Geberzylinder war. Wenn ich den jetzt doch wechseln muss, kommt auch Silikonbremsflüssigkeit rein (zumal ich normale Bremsflüssigkeit auch ausgesprochen eklig finde)

    In den letzten Zei gibt es vermehrt Probleme mit DOT5. Da die Hersteller Silikonkautschuk für die Gummis verwenden.

    Hier nachzulesen:

    Silikon-Bremsflüssigkeit DOT5, 250ml
    Silikon-Bremsflüssigkeit DOT5, 250ml
    www.korrosionsschutz-depot.de

    Ich hab auch mal versucht die kupplungshydraulik mit ATF-Öl zu betreiben. Hier im Forum ist der ein oder andere der das mit erfolg nutzt. Bei mir ist die Dichtung des Nehmerzylinde aufgequollen, wie man auf dem Bild gut erkennen kann.

    Meine Empfehlung ist, normale Bremssüssigkeit zu nutzen und diese häufiger zu wechseln, dass der Wassergehalt möglichst klein bleibt.

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    • 1. Juni 2026 um 17:39
    • #15

    Bremssüssigkeit - das ist ja mal ein netter Verschreiber.


    Irgendwie scheint gestern die Suppe nicht an der Manschette rausgelaufen zu sein, sonst wäre sie ja definitiv im Fußraum gelandet. Ich hab gerade mal den Kasten aufgeschraubt, alles trocken da drin. Puh ...

    Dann scheint es wohl unter dem Deckel rausgelaufen zu sein. Gut festdrehen, das nächste Mal.


    Damit ist natürlich auch die Wechselaktion erstmal (noch) nicht erforderlich.

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  • retro911
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    • 1. Juni 2026 um 23:18
    • #16

    Also ich hab jetzt keine Ahnung was in meinem TD5 drin ist, aber beim Healey fahre ich ( noch ) mit silikon .Obwohl ich nichts negatives sagen kann, ausser dass es bei extremer Beanspruchung doof werden kann, kommt das Zeug wieder raus .

    Grund ist der Siedepunkt und das Gerücht, dass die alten Gummis ( Dichtungen ) sich zersetzen wenn sie mit dem Silikon und den Resten der alten DOT 4 in Verbindung kommen. Also sollte man , im Idealfall , alle Gummiteile eines Systems vor dem Wechsel --egal wo hin, tauschen . Im Detail hab ich das jetzt alles fast wieder vergessen, da ich ich andere Themen hatte, und der Healey ja zudem auch (noch) gut bremst ,wenns nicht extrem wird .

    Aber ich halte DOT4+ für die eindeutig bessere Wahl. Mein Silikontest war eigentlich dumm.

    Bei Umstieg von Silikon auf dot 4+ sollte das system gründlichst, mehrfach mit Spiritus durchgepumpt werden ...umgekehrt wohl auch.


    Oder so ...

    ich hab leider keine Ahnung .
    lieber Gruss, ulf

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  • Corvus
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    http://corvus4x4.de
    • 2. Juni 2026 um 09:35
    • #17

    Der Siedepunkt ist das Problem? Ist er dir zu hoch? :winking_face:

    Der Siedepunkt von DOT 5.1 ist 30 °C höher.

    Auch der Nasssiedepunkt ist um 25°C höher.


    Ich habe es wegen der Viskosität noch nicht mit DOT 5.1 versucht. DOT 4 ist doppelt so viskos und ich fragte mich wie für das DOT 5.1 entlüften klappt... Erfahrungswerte?

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  • Napfkuchen
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    • 4. Juni 2026 um 06:27
    • #18

    Vielleicht nochmal als (hoffentlich) Abschluss:

    Beim Entfernen des Deckels vom Pedalkasten konnte ich sehen, dass die Einstellung noch gut geändert werden konnte. Die Nyloc-Mutter am Ende der Druckstange war mindestens 15 mm in Richtung Zylinder gedreht. (Der Vorbesitzer hatte zwar eine Stammwerkstatt, die hatten aber niemanden, der sich mit dem Defender speziell auskennt) Dadurch ergab sich mit dem original verbauten Nehmerzylinder ein Schleifpunkt fast am Bodenblech ... zusammen mit der erforderlichen Pedalkraft recht unangenehm. Das war auch der eigentliche Grund für die Umstellung auf den LOF-PowerSlave.

    Dass die Kupplung nach dem Umbau nicht mehr getrennt hatte, lag vermutlich daran, dass der LOF-Zylinder ein klein wenig mehr Weg benötigt - und nicht an Luft im System.

    Ich habe die Einstellung an der Druckstange jetzt um 3-4 mm korrigiert und jetzt habe ich eine Kupplung wie ich sie von allen anderen Fahrzeugen auch kenne ... naja, fast.

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