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  4. Schrauber-Ecke

ATB im LT230, Kardanwellen frei drehbar?

  • Werdenfelser
  • 28. März 2026 um 12:43
  • Werdenfelser
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    • 28. März 2026 um 12:43
    • #1

    Hallo zusammen!


    Ich bin gerade auf der Suche nach den Vibrationen in meinem D2 (na ja, eigentlich habe ich sie ja schon gefunden und würde sie gerne loswerden…).
    Dazu habe ich heute mal das Auto aufgebockt, das die HA frei hängt und habe nach Spiel oder anderen Auffälligkeiten gesucht.
    Hier ist mir folgendes aufgefallen:

    HA ist frei, VA steht am Boden. VTG ist in Hi, nicht gesperrt.
    Beide Achsen, VA und HA sowie das LT230 sind mit Ashcroft ATB‘s ausgestattet.
    Wenn ich jetzt an der HA an einem Rad drehe, dreht sich das andere in die andere Richtung.
    Für mich erst mal normal.
    Versuche ich jetzt an der Kardanwelle zu drehen, geht das nicht! Auch mit einem langen Schraubendreher als Hebel im Kreuzgelenk, keine Chance.
    Ist das so richtig?

    Oder habe ich die Ursache der bad Vibrations gefunden und im VTG ist etwas defekt?


    Wie müsste sich die HA verhalten?

    Muss ich in den Baumarkt und Bauschaum kaufen?


    Bis bald und danke für alle Antworten!

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  • Arlo
    Schraubergott
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    • 28. März 2026 um 14:16
    • #2

    Das ATB im LT230 benötigt ca. 25Nm zur Überwindung des Widerstands.

    Vibrationen stammen meistens von der vorderen Kardanwelle.

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  • Werdenfelser
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    • 29. März 2026 um 18:39
    • #3

    Hmm, die 25Nm sollt ich mit dem langen Schraubendreher schon zusammenbringen.

    Beide Gelenkwellen wurden bereits nach Auftreten der Störung gegen neue getauscht.

    Ich denk, ich schraub die nächsten Tage mal die vordere Welle raus und teste, ob ich so fahren kann. :face_with_open_mouth:

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  • Arlo
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    • 29. März 2026 um 20:43
    • #4

    Ist dein Schraubendreher auch so lang wie der Radius des Rades und kannst du dann auch mit beiden Händen Kraft ausüben?

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  • Hasdrubal
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    • 29. März 2026 um 21:44
    • #5

    Hi,

    Ist denn ein Gang eingelegt im Getriebe selbst? Und/Oder ist die Handbremse angezogen?

    Gruß

    :smiling_face:

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  • Werdenfelser
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    • 30. März 2026 um 06:56
    • #6

    Wenn der Schraubendreher bloß eine halben Meter lang ist, muss ich halt mit 50kg ziehen und nicht mit 25kg, wie wenn er einen Meter lang wäre.


    Zur Handbremse gebe ich dir recht, aber die war gelöst.

    Das mit dem eingelegten Gang erschließt sich mir nicht. Kann aber auch an der fehlenden Stunde Schlaf liegen.
    Ich will ja das VTG durchdrehen und nicht das Schalt-/ bzw. Automatikgetriebe. Wenn ich jetzt das Schaltgetrieb auf Neutral stellen würde, wäre es ja egal, ob das VTG gesperrt ist oder nicht.
    Und genau das will ich ja feststellen: Sperrenhebel am VTG auf offen, frei hängende HA lässt sich nicht gegen die feststehende VA verdrehen. Liegt ein Fehler im VTG vor oder mangelnde Länge des Schraubendrehers?

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  • Hasdrubal
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    • 31. März 2026 um 01:42
    • #7

    Da kommt mir eine legendäre Frage in den Sinn: Warum dreht sich das Rad? 

    Eine spannende Frage, die eine nicht minder interessante Debatte nach sich zog.
    Mittlerweile 15 Jahre her, aber immernoch gut.

    Wenn das VTG gesperrt ist, dann sind vordere und hintere Kardanwelle "fest" miteinander verbunden.
    Sofern die Vorderachse auf dem Boden steht, kann die hintere Welle nicht gedreht werden, auch wenn die hinteren Räder in der Luft sind.

    Ist die Vorderachse am Boden, die Hinterachse in der Luft und das VTG nicht gesperrt, aber im Schaltgetriebe ist ein Gang eingelegt, versuchst Du über die hintere Kardanwelle das Schaltgetriebe zu drehen, was nicht (so einfach) möglich ist.

    Ist ds VTG nicht gesperrt, im Schaltgetriebe kein Gang eingelegt, die Vorderachse am Boden, die Hinterachse in der Luft und keine Handbremse gezogen, solltest Du die hintere Kardanwelle von Hand drehen können.

    Gruß

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  • Werdenfelser
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    • 31. März 2026 um 06:47
    • #8

    Siehste, das ist des Pudels Kern.

    Mein VTG ist NICHT gesperrt!

    (zumindest gem. Hebelstellung und der Position des Pinupsis oben auf dem VTG, den habe ich auch schon mit dem 10er Gabelschlüssel bewegt)

    und trotzdem lässt sich die hintere Kardanwelle (bei freien Hinterrädern) NICHT drehen.


    Deshalb die Frage: liegts am ATB?

    Oder hängt die Schüttelei/ Vibrationen mit akuten Auflösungs/Verklemmungserscheinungen innerhalb des VTGs zusammen?
    Ich vermute mittlerweile letzteres.


    Die eigentliche Frage bzgl. ATB hat mir Arlo ja schon beantwortet: wenn alles richtig wäre, müsste ich die "freie" Kardanwelle mit einem entsprechenden Hebel drehen können.
    Da das nicht geht, muss ich von einem Fehler im VTG ausgehen.

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  • Arlo
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    • 31. März 2026 um 11:33
    • #9

    Steht dein Automat auf ,,P"?

    Versuche es erneut, wenn ..N" angewählt ist.

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  • tante ute
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    • 31. März 2026 um 12:22
    • #10

    Handbremse frei!


    (Duck und wegrenn (((-:

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  • Flickflack
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    • 6. April 2026 um 15:17
    • #11
    Zitat von Werdenfelser

    Deshalb die Frage: liegts am ATB?

    Also wenn ich die Funktion des ATB richtig verstanden habe, dann ja.

    Selbst wenn das VTG nicht zu 100% gesperrt ist hast du beim Torsen ja die Einwirkung zu xy%.

    Darum darf man mit dem Landy auch nicht mehr auf einen 2 Rollen Prüfstand.

    So richtig wiedergegeben?

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  • Arlo
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    • 6. April 2026 um 19:10
    • #12

    Nein.

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  • Flickflack
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    • 6. April 2026 um 20:23
    • #13

    Top, was wäre dann korrekt?

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  • neon381965
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    • 6. April 2026 um 20:42
    • #14
    Zitat von Arlo

    Nein.

    Fass dich das naechste Mal ruhig kuerzer! Ich glaub nicht das wir in der Lage sind, die gesamten Informationen aus deinem Beitrag zu verarbeiten!

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  • Spineframe
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    • 6. April 2026 um 21:54
    • #15
    Zitat von Flickflack

    Also wenn ich die Funktion des ATB richtig verstanden habe, dann ja.

    Selbst wenn das VTG nicht zu 100% gesperrt ist hast du beim Torsen ja die Einwirkung zu xy%.

    Darum darf man mit dem Landy auch nicht mehr auf einen 2 Rollen Prüfstand.

    So richtig wiedergegeben?

    Sobald die ATBs etwas Laufleistung hinter sich haben geht die Vorspannung meist gegen null. Dann lässt es sich auf der Hebebühne im unbelasteten Zustand durchdrehen. Das heißt aber nicht, daß das Diff keine Sperrwirkung mehr hat. Wenn alle Räder auf dem Boden stehen und eine asymmetrische Drehmomentabgabe erfolgt, sperrt das Diff trotzdem zu xy Prozent. Anfangs hatte Ashcroft Bremsentests auf einem 2-Rollen Prüfstand noch freigegeben, ich meine bis 6km/h oder so. Mittlerweile ist das nicht mehr so.

    Wenn es nicht kaputtgeht, behandelst du es falsch!

    Gruß H.-C.

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  • Arlo
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    • 7. April 2026 um 12:19
    • #16
    Zitat von neon381965

    Fass dich das naechste Mal ruhig kuerzer! Ich glaub nicht das wir in der Lage sind, die gesamten Informationen aus deinem Beitrag zu verarbeiten!

    Beitrag

    RE: LT230 mit Gebrauchsspuren

    […]

    Die Schraubräder im ATB geben erst bei einem voreingestellten Reibmoment zwischen vorderer und hinterer Abtriebswelle nach. Dadurch kann die Drehzahldifferenz ausgeglichen werden und der Antriebstrang kann nicht überbeansprucht werden.
    Beim neuen ATB hatte so um die 25Nm gemessen bis ich eine der Wellen drehen konnte.



    Wie so vieles andere auch, nimmt dieser Wert durch die normale Benutzung mit der Zeit ab.

    Zum Vergleich: Beim normalen Differential liegt das Reibmoment bei ca. 1Nm, wenn es…
    Arlo
    24. April 2018 um 21:37
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  • Arlo
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    • 11. April 2026 um 23:42
    • #17

    So langsam sollte auch einmal eine Auflösung des Problems nachlesbar erscheinen.

    Oder besteht es immer noch? :question_mark:

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  • Werdenfelser
    SUV-Fahrer
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    • 13. April 2026 um 06:30
    • #18

    Auflösung kommt. Problem (?) besteht weiterhin.

    Bloß keine Zeit zum Aufbocken und weiter probieren. Auto fährt ganz normal, kein rubbeln bei engen Kurven oder sowas. Die störenden und neuen Vibrationen schiebe ich mittlerweile auf den Auspuh.

    Da sich aber seit dem letzten Urlaub die Differentialsperre des VTG´s nicht mehr einlegen lässt (also der Hebel und auch der Pinupsi oben auf dem VTG selber sind beweglich), es sich aber keine Sperrwirkung feststellen lässt, ist das Ersatz-VTG zerlegt, eine Bestellung bei Herrn Ashcroft getätigt und das Handbuch zur Montage bereitgelegt.

    Wenn dann das alte zerlegt wird, kann ich vielleicht mehr sagen.

    Das Leben hat mir aber gerade ein paar Knüppel zwischen die Beine geworfen, die erst einmal zu einem Damm verbaut werden wollen. Der Disco ist dadurch aber erst einmal zu einem reinen Fortbewegungsmittel degradiert...

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