Hier werde ich ein paar Dinge einstellen die mir auffallen, während ich einen ´82er Vergaser V8 aus einem 2-Türer Range Rover zusammenschraube.
Bilder von der Zerlegung hatte ich schon mal irgendwo gepostet, sah ähnlich aus wie Awo´s letzter V8. Überall bitumenartige Ölkohle, Kolbenspiel innerhalb des Verschleißmaßes, Nockenwelle komplett tot und Kolbenringe verschlissen.
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So sehen die Kolben aus, alle Kolbenringe bombenfest mit den Kolben verbacken:
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Hier ein vorher/nachher Vergleich der Kolben:
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Nachdem der Motor zerlegt und vermessen wurde, ging er erstmal zum chemisch entekeln. Ich lasse grundsätzlich keine Motorteile strahlen (außer mit Eis) weil die Rückstrände einen lebenslang begleiten. Die Zylinderlaufbuchsen wurden nachgehont, alle Lager, Kolbenringe, Nockenwelle, Stößel, Steuertrieb und Verteiler werden erneuert.
Heute angefangen die Nockenwellenlager einzusetzen. Das sind fünf einteilige Lager, die Besonderheit liegt in fünf verschiedenen Durchmessern der Lagerschalen und Lagerzapfen. Da die Nockenwellengasse sehr schlecht zugänglich ist, habe ich mir ein Spezialwerkzeug zum Einsetzen gebaut.
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Außendurchmesser 1 ist Lagergassendurchmesser, Außendurchmesser ist Lagerschaleninnendurchmesser. Jeweils mit 1/10mm Untermaß
Um die Ölbohrungen genau zu treffen, wurden alle Fluchten mit Edding angezeichnet. Nach dem Eintreiben ist keine radiale Korrektur mehr möglich.
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Ab dem Lager 2 braucht es eine Verlängerung zum eintreiben. Die Verlängerungsstange steckt mit einer Übergangspassung in dem Druckstück damit sich das Lager nicht verkanten kann.
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Das Gemeine an der Sache sind die verschiedenen Durchmesser der Lagerstellen. Ich habe deshalb mit dem größten Lager angefangen und mein Werkzeug jedes Mal um 5/10mm auf der Drehbank abgedreht damit es saugend ins nächste Lager passt. Alle 5 Lager sind beschädigungsfrei und positionsrichtig eingebaut. hat am Ende ca. eine Stunde gedauert.





