Spuren von Bauschaum. So schlimm kann es nicht gewesen sein.
Gruß
AWo
Spuren von Bauschaum. So schlimm kann es nicht gewesen sein.
Gruß
AWo
Spuren von Bauschaum. So schlimm kann es nicht gewesen sein.
Gruß
AWo
... so ein paar Spuren von Schaubaum haben noch nie geschadet.
Grüße
Björn
So, es kommt Licht ins Dunkel!
Zuerst das Ventilspiel kontrolliert: Zylinder 1 ca. 5mm. Deswegen direkt aufgehört weitere Zylinder zu messen und die Kipphebelwelle abgebaut. Stösselstangen rausgezogen.
Alles so wie erwartet, den Gang zur Messplatte habe ich mir gespart:
Wenn die Kipphebelwelle raus ist, sollten theoretisch alle Ventile zu sein. Also den Druckverlustmesser ausgepackt. Mittels Adapter messe ich über die Einspritzdüsenlöcher. Ergebnis zwischen 3% und 5% Verlust. Der erste Zylinder war der bessere, der vierte der schlechteste. Der wird auch am schlechtesten gekühlt.
Weder im Abgasrohr noch aus der Ansaugbrücke zischt es, aller hörbarer Druckverlust scheint aus dem Kurbelgehäuse zu kommen. Ich werde also einen Versuch mit neuen Stösselstangen wagen und den Kopf erstmal drauf lassen. Wenn er dann nicht vernünftig läuft, kann der Kopf immer noch runter.
Dann habe ich zum Abschluss des Tages noch die Drehmaschine angeworfen und das Gegenhaltewerkzeug für den Schwingungsdämpfer gebaut. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.![]()
Jetzt erstmal Teile bestellen und nächste Woche wieder zusammenbauen.
Bei den Stoßstangenverformungen kann ich mir auch gut Deformierungen an den Gleitstücken auf der Nockenwelle vorstellen. Den Kopf würde ich in jedem Fall demontieren, um darunter nachzuschauen!
Das ist meine Sorge bei der Sache. Bei den Stangen die richtig krumm geworden sind mache ich mir weniger Sorgen. Bei denen die einigermaßen gerade geblieben sind müssen die Kräfte ja irgendwo hin gegangen sein. Das nächste Glied in der Kette sind leider die Rollenstössel. Da hatte ich leider auch schon welche mit Rissen. Und ein einziger gerissener wäre der Grund für die Kopfdemontage.
Na, da wird sich jetzt bestimmt der Selbstschraubende Besitze einen Toyota mit absurdem Verbrauch kaufen. Weil er die Unzuverlässigkeit eines Land Rovers nicht mehr ertragen kann. Da hilft auch kein Bauschaum 3.0 mehr.
Moin
Persönlich würde ich Mehrverbrauch und Zuverlässigkeit vorziehen ![]()
Auch wenn ich gern zum Spass Schraube ist das immer noch ein Unterschied,ob ich wieder Schrauben muss.
wenn es meinen Ehemaligen VW Taro(Hilux NKD) noch neu zu kaufen gäbe, würde ich mir direkt einen holen. Das waren die problemlosesten 400.000km , die ich je mit einem Auto hatte.
War er zr gerissen ? Der Beschreibung nach scheint der motor völlig verwahlost zu sein. Der tdi ist sehr zuverlässig, wenn man keinen zahnriemen wechseln kann geht halt was kaputt ob landy oder toyo das macht keinen unterschied. Wer kein Gefühl für Technik hat sollte das selberschrauben sein lassen.
Wenn man sich etwas in Toyotakreisen bewegt erkennt man schnell 3 Dinge:
- alle kochen mit Wasser
- Toyotafahrer sind keine Selberschrauber....
- ....weil es eine umfangreiche Garantie bis zu 15 Jahren gibt, die sehr viel umfasst und daher regelmässig in Anspruch genommen wird.
Der legendäre Toyotaruf lässt sich bei dem ganzen neuen (teilweise auch nicht mehr so neuen) Kram nur mit dieser Garantie aufrecht halten. Würden/Müssten die alle selber schrauben würde sich das sonst ganz anders anhören.
Bei den Stoßstangenverformungen kann ich mir auch gut Deformierungen an den Gleitstücken auf der Nockenwelle vorstellen. Den Kopf würde ich in jedem Fall demontieren, um darunter nachzuschauen!
Tja Kurt, deine Worte sind nicht ungehört geblieben.
So habe ich heute morgen den Kopf abgebaut und die Rollenstößel genau inspiziert. Es war eher umgekehrt zu dem was ich erwartet hätte: Die Messing Gleitstücke der ganz extrem krummen Stößelstangen sahen am schlechtesten aus. Durch das hohe Ventilspiel hat wohl die Kugel auf der Stange teilweise den Rand der Messingpfanne getroffen und in Mitleidenschaft gezogen. Nicht wirklich dramatisch, aber wo jetzt alles auseinander ist kommen jetzt acht neue Gleitstücke rein. Das macht bei dem Ausmaß des Schadens den Kohl auch nicht mehr fett und es ist vernünftig repariert. Die Rollen und die Stößelbecher sind wie neu, allerdings hat eine der Halteschrauben der Stößelbecher was abbekommen und ging sehr schwer raus. Das ist Pfennigkram und kommt auch neu.
Wie das aber bei so alten Grotten immer der Fall ist tauchen beim Zerlegen dauernd neue Sachen auf.
Flexrohr vor dem Kat gerissen, Ansaugschlauch vom Kotflügel zum Luftfilter in Fetzen, Gummiblöcke vom Luftfiltergehäuse gerissen, Gaszug geknickt, Elektrikzustand so naja, es hört nicht auf.....
Bei den geschilderten Vorschädigungen kann ich mir auch gut vorstellen, dass die M8 Innengewinde im Kopf, die die Kipphebelachse fixieren, geschädigt wurden. Auch kann die Achse bereits gebrochen sein.
Weiteres Ungemach lauert an der Vakuumpumpe, der Vorförderpumpe, der Servopumpe und sämtlichen Schlauchleitungen. Das Lager des Viscolüfters kann mehr oder weniger zirpen, genauso wie das Lager der Umlenkrolle des Riemenspanners. Das Lenkgetriebe knurrt wenn nach rechts im Stand gelenkt wird und verliert Öl. Der Leiterrahmen ist im Bereich der Getriebestütze durchgerostet. Das VTG tropft an bekannter Stelle und das R380 benötigt neue Lager und Synchronringe.
Aber sonst ist alles klar, auf der Andrea Doria. ![]()
Eine gebrochene Kipphebelachse (im Volksmund gerne als Welle bezeichnet) hatte ich seinerzeit auch schonmal .... der Bruch war dooferweise genau in der Halterung der Achse, sodaß man das erst beim Komplettausbau festgestellt hat ..... Auto lief normal, jedoch sind immer diese Plastikhütchen weggeflogen ![]()
Die bricht,wenn sie denn überhaupt bricht immer dort. Wenn die befestigungsschrauben zu fest angeknüpft werden geben die gewinde nach, das ganze bekommt Spiel und die welle bricht darum ist der bruch eigentlich immer hausgemacht.
Gestern Abend hat der ADAC noch schnell ein Auto ohne Bremswirkung hier abgekippt. Die Ursache war nicht besonders schwierig herauszufinden, unter dem rechten Längslenker war ein großer See aus DOT4:
Eigentlich sehen alle Leitungen inclusive denen von Vorder-und Hinterachse so aus - unter dem Unterbodenschutz. Also einmal alles raus. Das Auto ist von 2012, mal wieder ein Importspanier mit wenig Kilometern auf dem Tacho. Die Karre ist unter dem sehr sauber aufgetragenen Unterbodenschutz komplett rostig. Über die komplett faulen Leitungen wurde auch sehr schick drübergepinselt.
Bei der Gelegenheit kommen direkt noch Stahlflexleitungen rein wo das System schon mal leergelaufen ist. Bei dem Gesamtzustand des Autowagens ist das wirklich besser so. Eigentlich sollten HBZ Und BKV sollten besser auch neu, aber das kommt beim nächsten Mal.
Völlig falsch, Kurt! Die Landläufige Meinung ist, daß ein Defender gar keine Wartung braucht weil er so robust ist. Statt Ölwechsel tauscht man lieber Originalschrauben gegen Edelstahl, statt abschmieren wird besser ein LED-Schlauch unter die Markise geschraubt. Wenn der Karren dann mal wieder auf dem Schandwagen heim kommt ist natürlich das Land Rover Werk schuld.
Sorry schon im Voraus, wenn es weiter oben schon geklärt wurde
.
Aber trotzdem nochmal die Frage, wieviel Schmiernippel hat ein Defender TD4 110 von 2011 eigentlich?
Die Türscharniere lassen wir mal weg.
Sicherlich gibt es/ gab es hier auch schon einen Abschmierplan, aber wo? Bin zu blöd zum Suchen, oder zu viel abweichenden Antworten.
Danke
Sorry schon im Voraus, wenn es weiter oben schon geklärt wurde
.
Aber trotzdem nochmal die Frage, wieviel Schmiernippel hat ein Defender TD4 110 von 2011 eigentlich?
Die Türscharniere lassen wir mal weg.
Sicherlich gibt es/ gab es hier auch schon einen Abschmierplan, aber wo? Bin zu blöd zum Suchen, oder zu viel abweichenden Antworten.
Danke
Danke, hab's gefunden![]()
Sorry schon im Voraus, wenn es weiter oben schon geklärt wurde
.
Aber trotzdem nochmal die Frage, wieviel Schmiernippel hat ein Defender TD4 110 von 2011 eigentlich?
Die Türscharniere lassen wir mal weg.
Sicherlich gibt es/ gab es hier auch schon einen Abschmierplan, aber wo? Bin zu blöd zum Suchen, oder zu viel abweichenden Antworten.
Danke
Hat der Td4 ab 2011 noch Schmiernippel für die Schiebestücke?
Hat der Td4 ab 2011 noch Schmiernippel für die Schiebestücke?
Nein hat er nicht, nur die 4 Stück an den Kreuzgekenken.
Ich hatte die Kardanwelle wegen meiner Handbremse, anderes Thema, heut ausgebaut, also definitiv am TD4 Ab 2011 nur 4 Schmiernippel, jeweil am Kreuzgelenk.
Hab einen Td5 zum Durchgucken bekommen. Die Leuchte der Diff-Sperre geht seit dem Getriebetausch wohl nicht mehr und man muss den Untersetzungshebel mit der Hand vorne festhalten damit die Untersetzung nicht raus springt. Soweit - so gut......
Ich nehme es mal vorweg, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Finger weg lassen, egal wer das jetzt war.
Erstmal ist da ein Tdi-Getriebe drin, vorderes Abtriebsgehäuse ist Td4. Als Schalter für die Sperrenkontrolleuchte hat man einen Rückwärtsgangschalter eingebaut weil ja der originale aus dem Td5 nicht mehr passt. Den aber ohne die nötige Distanzscheibe, so dass die Sperre gar nicht erst einrücken kann. Angesteckt an den Schalter ist tatsächlich das Kabel von der Rückfahrleuchte. Aber weil der Schalter gar nicht ausgelöst wird ist das wohl nicht aufgefallen. Die Leitung ist darum kunstvoll einmal von links nach rechts um das Getriebe gewurschtelt. Der Sperrenhebel im Getriebe ist so schwergängig, dass der kleine U-Bügel komplett verbogen ist. Das Handbremsseil liegt auf dem Auspuff auf weil der Halter fehlt und ist bis auf den Stahlmantel durchgeschmolzen, ebenso hängt die Leitung vom Tachogeber quer und auf Zug. Die Untersetzung springt raus weil der Hebel schlichtweg falsch eingestellt ist.
Ich hänge mal ein paar Bilder an, vielleicht weiß jemand wo dieses Getriebe her kommen könnte:
Da war wohl früher mal ein Overdrive dran der nicht richtig funktioniert hat und deshalb abgebaut wurde.