Aus aktuellem Anlass,
kann man im Td5 auch mit Sonnenblumenöl fahen?
oder mit einer Mischung von Diesel und öl?
Also jetzt so rein hypothetisch gefragt, klar ne.
Aus aktuellem Anlass,
kann man im Td5 auch mit Sonnenblumenöl fahen?
oder mit einer Mischung von Diesel und öl?
Also jetzt so rein hypothetisch gefragt, klar ne.
Im herkömmlichen Diesel ist doch schon genug Scheiße drin.
Wenn du ihn nicht ewig fahren willst,mach das ruhig.
Man kann übrigens ein Gas-Dieselgemisch fahren.
Ist bei uns aber nicht so verbreitet und da gibts natürlich kein TÜV-Gutachten für:
1caruso, ich denke es würde auch "komisch" aussehen die risige Gasflasse auf dem Dach montiert zu haben ![]()
Sonnenblumenöl verkokt an den Düsen. Rapsöl ist OK, aber beim TD5 höchstens im Sommer bis max. 20%
ich denke da spart man bei ein Td5 am falschen ende ![]()
risige Gasflasse
Bei dem verlinktem System ist ein 10kg Tank abgebildet ![]()
Ich meine damit auch nicht vorranig zu "sparen", eher nur nach Alternativen zu suchen.
@ Caruso, das war auch eher scherzhaft gemeint mit der Gasflasche auf dem Dach, sorry
eher nur nach Alternativen zu suchen.
ich sage nur, eine Alternative die ein teuer zu stehen kommen kann
No risc, no fun!
ginge bei mir ja auch problemlos.............. 
No risc, no fun!
Die Überholung so einer Einspritzpumpe kostet bei Bosch 900€.
Wozu überholen? Rapsöl schmiert die ESP um Klassen besser als zB B7.
Rapsöl schmiert die ESP um Klassen besser als zB B7
...mir hat ein Fachmann heute erst erzählt wie wichtig die Viskosität ist. Die ersten Versuche mit Öl haben wohl einige Pumpen in den Pumpenhimmel befördert....Versuch macht kluch
Im herkömmlichen Diesel ist doch schon genug Scheiße drin.
Hmmm...so viel, dass ich im Leben des Defender 90 erst einen Düsenwechsel bei 420.000 km brauchte und Millionen von Diesel-PKW in Europa problemlos damit Jahr für Jahr fahren und der größte Instandsetzer für Einspritzpumpen mir persönlich sagte, das größte Problem seien Verunreinigungen, nicht die Dieselqualität, wenn es dann zu einem Schaden gekommen ist, obwohl die Anforderungen immer enger und die Systeme mit wesentlich höheren Drücken und feineren Düsen als vor 25-30 Jahren arbeiten?
Und obwohl es eindeutige Normen und Tests zu Diesel gibt, in denen die Qualität sichergestellt wird? Wenn ich den Betrieb betrachte, in dem ich arbeite und sehe, wie oft dort Proben gezogen werden um die Qualitätssicherung zu gewährleisten, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rest in unseren hochindustrialisierten und mobilen Land nur versiffte Plörre verkauft. Nein, ich glaube sogar ganz fest daran, dass unsere Treibstoffe absolut in Ordnung sind.
Andernfalls, wie sähe es dann aus? Ständige Kundenreklamationen bei den Werkstätten und Vertragshändlern. Langsam würden die Informationen durchsickern, dass immer wieder Einspritzpumpen und Düsen ausfallen. Mehr noch als Batterien sterben und Keilriemen reißen oder sogar mehr noch als Elektronikprobleme. Fahren wir in die Wüste, nehmen wir so viel europäischen Diesel mit, wie wir können, weil wir dem in Nordafrika noch weniger vertrauen. Kommen wir zurück, trauen wir dem europäischen Diesel nicht mehr.
Mein Gespräch mit dem Chef-Dieselmotor-Entwickler von Ricardo über Probleme mit Dieselmotoren bezog nicht mit einem Wort den Diesel mit ein. Mir ist auch egal, was im Diesel schmiert, erfüllt er die DIN EN590 schmiert er gut genug. Punkt. Es ist sogar so, dass die Treibstoffhersteller ständig den Motorenentwicklern folgen müssen, wenn die wieder mit neuen Beschichtungen Dichtungen und Systemen um die Ecke kommen und der Wagen noch abgasärmer und sparsamer werden soll. "Scheiße" reinmischen funktioniert da überhaupt gar nicht. Ich meine, wie stellt man sich so etwas vor? Das da heimlich Mist reingemischt wird (natürlich kollektiv unter Einbindung aller Mineralölkonzerne) und man hofft, dass das bei, ich weiß nicht, 50 Millionen Diesel-PKW in Europa(?), nicht auffällt? Das das kein Prüflabor merkt? Das die das Jahrzehnte unterhalb des Radars abziehen? Oder die alle gekauft sind?
Und der 7% Bioanteil kann es ja nun mal nicht sein. Würde er zu schlecht schmieren....siehe DIN EN590, dann würde der Diesel diese Norm nicht erfüllen.
Ich verstehe es nicht.
Muss ich auch nicht.
Gruß
AWo
Schmierfähigkeit ist sicherlich kein Problem.
Aber Fakt ist, dass der Bioanteil (neben anderen Problemen wie Dieselpest) die Dichtungen älterer Einspritzsysteme zerstört. Hab gerade wieder eine VP37 auf der Werkbank die aus allen Ecken leckt.
Nicht ohne Grund sind in den Reparatursätzen aller namhafter Hersteller inzwischen die Dichtungen nicht mehr aus NBR, sondern aus Viton.
Diese politisch gewollte Beimischung hätte man sich einfach sparen können.
kurt hat zu seinen frühen zeiten die weiten strecken oft mit anhänger und
auf der pritsche mit extra-pöltank gefahren..............lief m.w. immer einwandfrei
italien hin und zurück.er wird wohl noch was dazu schreiben vermute ich.
Hab gerade wieder eine VP37 auf der Werkbank die aus allen Ecken leckt.
Liegt vielleicht daran, dass die Dinger mittlerweile ein Vierteljahrhundert und älter sind? ![]()
Meine ist trotz des Kraftstoffes noch dicht.
Und der 7% Bioanteil kann es ja nun mal nicht sein. Würde er zu schlecht schmieren....siehe DIN EN590, dann würde der Diesel diese Norm nicht erfüllen.
Dass eine Norm erfüllt wird finde ich unfassbar beruhigend.
Im Beitrag 1 geht es um unnormierte Gemische.
Ich bin gut und gerne 4 Jahre mit Rapsöl im Zweittank gefahren. Aufgehört habe ich weil es keinen Bauern mehr gab, bei dem ich tanken konnte.
Das Problem beim B7 ist, dass die kein Rapsöl beimengen, sondern RME oder FAME. Das ist hygroskopisch und ausgerechnet das gut schmierende Glyzerin wurde ausgebaut und durch eine billige Methylgruppe ersetzt. Das Glyzerin eröffnet einen zweiten Profitpfad und erst dadurch wird der Quatsch rentabel. Normen werden ohne Zweifel erfüllt, aber das heißt ja nicht, dass ohne RME und FAME nicht besser und sinnvoller wäre .
Die Überholung so einer Einspritzpumpe kostet bei Bosch 900€.
Es gibt viele Argumente, die gegen das Einspritzen vom Pflanzenöl sprechen, das von dir genannte gehört dazu.
Wozu überholen? Rapsöl schmiert die ESP um Klassen besser als zB B7.
Es geht weniger um die Schmierfähigkeit als um die Viskosität: Wenn der Pumpenkolben den Schmierfilm im Hochdruckzylinder überholt, ist das ähnlich als wenn ein Geschoss im Lauf Ölreste vor sich herschieben soll.
Der Lauf bekommt an der Stelle der Überholung eine Beule.
Der Kolben der VESP klemmt fest und reißt ab! ![]()
Schmierfähigkeit ist sicherlich kein Problem.
Aber Fakt ist, dass der Bioanteil (neben anderen Problemen wie Dieselpest) die Dichtungen älterer Einspritzsysteme zerstört. Hab gerade wieder eine VP37 auf der Werkbank die aus allen Ecken leckt.
Nicht ohne Grund sind in den Reparatursätzen aller namhafter Hersteller inzwischen die Dichtungen nicht mehr aus NBR, sondern aus Viton.
Diese politisch gewollte Beimischung hätte man sich einfach sparen können.
Das war die Auswirkung von Biodiesel auf einige Dichtungen. Ich schrieb von Pflanzenöl. Das hat mit vererstertem Öl eher nichts gemein.
Der so genannte Bioanteil erhöht unter anderem die Fähigkeit Wasser zu binden.
...mir hat ein Fachmann heute erst erzählt wie wichtig die Viskosität ist. Die ersten Versuche mit Öl haben wohl einige Pumpen in den Pumpenhimmel befördert....Versuch macht kluch
Ich sprach vom Pumpenfreidhof. 
kurt hat zu seinen frühen zeiten die weiten strecken oft mit anhänger und
auf der pritsche mit extra-pöltank gefahren..............lief m.w. immer einwandfrei
italien hin und zurück.er wird wohl noch was dazu schreiben vermute ich.
Selbst 350 Liter in den Tanks und in 50l Gebinden, die während der Fahrt umgepumpt werden konnten, waren für die Korsika Tour nicht ausreichend. Einmal musste nachgetankt werden.
Dass eine Norm erfüllt wird finde ich unfassbar beruhigend.
Im Beitrag 1 geht es um unnormierte Gemische.
Bei Gemischen wird es kompliziert.
Daher gibt es darüber auch eher keine Norm. ![]()