R380 mit typischen Gebrauchsspuren

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    • Ich möchte mich gerne an diesen wunderbar interessanten thread beteiligen.

      Macht es Sinn ein R380 mit 210.000 km Laufleistung, das geräuschfrei
      läuft preventiv überholen zu lassen?

      Ich habe noch ein R380 mit VTG aus einen 1999er 90er rumliegen, passt das an meinem
      P15 Motor aus 2003?

      Herman
    • Eck schrieb:

      Moin Kurt,

      ich korrigiere die Laufleistung auf ca. 155 tsd Kilometer. Das Getriebeöl ist mal zu warm geworden (Hochsommer, Langstrecke mit Wohndose und noch kein extra Getriebekühler)...seitdem hatte ich immer Mühe den Rückwärtsgang einzulegen...soviel mal als Info für werte Leserschaft :whistling: Sonst wurde kein Dummfug damit angestellt. :saint:
      sonst also nicht? Du meinst, Wohndose ist Dummfug genug?
      :crylaugh:
    • hermi schrieb:

      Ich möchte mich gerne an diesen wunderbar interessanten thread beteiligen.

      Macht es Sinn ein R380 mit 210.000 km Laufleistung, das geräuschfrei
      läuft preventiv überholen zu lassen?

      Ich habe noch ein R380 mit VTG aus einen 1999er 90er rumliegen, passt das an meinem
      P15 Motor aus 2003?

      Herman
      ...passt, da beide Fahrzeuge TD5 sind. 10 oder 15p spielt da soweit ich weiß keine Rolle.
    • Man kann warten bis sich die leidige Sache mit dem Vortrieb von selber erledigt hat oder man schaut / hört hin. Große Späne im Öl oder Funktionseinschränkungen sind für mich entscheidend für Präventionsmaßnahmen.
      Das VTG ist anfällig bei den Gleitscheiben im Differenzial, das R380 (wie schon geschrieben) manchmal etwas hitzeempfindlich.
      Wenn bei Dir beide Getriebe noch in Ordnung sind, rate ich bei dem VTG zur größeren Ölwanne, zwischen dem VTG und dem Abgasrohr noch ein Wärmestrahlschutzblech und beim R380 einen zusätzlichen Ölkühler.
      Das R380 das hier bald in Bildern besprochen wird fuhr noch einwandfrei - bis auf genannte Probleme beim Einlegen des Rückwätrsganges - mich nervt sowas. Andere Fahren damit noch jahrelang. Da das VTG aber raus mußte, war die Entscheidung zur ÜBerholung des R380 nur noch reine Formsache. Insofern verschieben sich sich Grenzen zwischen "macht Radau aber fährt noch" bis hin zu "wie ist die Nummer vom Abschleppdienst" individuell :whistling: :saint:

      Gruß Eck
    • hermi schrieb:

      Ich möchte mich gerne an diesen wunderbar interessanten thread beteiligen.

      Macht es Sinn ein R380 mit 210.000 km Laufleistung, das geräuschfrei
      läuft preventiv überholen zu lassen?

      Ich habe noch ein R380 mit VTG aus einen 1999er 90er rumliegen, passt das an meinem
      P15 Motor aus 2003?

      Herman
      Sämtliche R380 die hinter einem Td5 leiden mussten, können grob ab 200.000km Auffälligkeiten aufweisen.
      Meistens ist das vordere Vorgelegelager und das kleine Pilotlager der Hauptwelle verschlissen. Beide Wellenlagerungen weisen ein zu großes Axialspiel auf, was dazu führt, dass aufgrund der Durchbiegung der Wellen nun die hinteren Zylinderrollenlager für vermehrten Abreib sorgen.

      Bei Ebay verticken oder revidieren sind die Optionen. ^^
    • PascalZ schrieb:

      Wie genau macht sich ein überholungsbedürftiges Getriebe eigentlich bemerkbar?

      Bei welchen Auffälligkeiten kann man die Grenze ziehen, zwischen: "Da ist was im Argen" und " Das muss beim Defender so" ?
      Wenn das Getriebe ausgebaut ist, sollte Axial- und Radialspiel an der Eingangs- und Hauptwelle ein Indiz sein.
      Wenn tatsächliche Geräusche dem R380 zuzuordnen sind, kann durchaus ein größerer Schaden vorliegen. Muss aber nicht!!! Nachgucken sollte trotzdem vor größerem Schaden bewahren.
    • Nach über 18 überwiegend flachliegenden Tagen, die durch Youtube Aufmersamkeiten versüßt wurden, möchte ich eine Empfehlung aussprechen:
      Britannica Restorations lautet der allgemein gültige Suchbegriff.

      In den folgenden Videos wird die Überholung des R380 Suffix J beschrieben.

      Ich bin zwar nicht mit allen gezeigten Maßnahmen einverstanden, jedoch sind der allgemeine Beschrieb und die Detailbeschreibungen durchaus zielführend.


      Demontage


      Inaugenscheinnahme und Zusammenbau


      Zusammenbau


      Endmontage


      Chips und Cola nicht vergessen! :D
    • Damit nach der Revision eines R380 die Schaltmimik nicht umständlich unter Wegbau des Tunnels geschehen muss, kann man die korrekte Einstellung der Hebel auch an der Werkbank vornehmen.
      Dazu wird ein leeres LT230 Hauptgehäuse mit gerasteter Schaltstange der H-N-L Stellung und das vordere Gehäuse mit montierter Sperrenmechanik benötigt.

      In senkrechter Position:





      So sieht man die Schaltgabeln auch eher selten:





      Schon kann das Gestänge tiefentspannt justiert werden! ^^







      @Eck

      Kannst du meine Frage in den PNs bitte beantworten? ^^
      Oder müssen wir wieder telefonieren? 8)
      Da war doch erst neulich so ein Faden, in dem es um PNs ging und wie diese zu handhaben seien ... :rolleyes:
    • Für den Landy nehme ich dann den schwarzen Sand?? Muss der dann ins Schaltgetriebe oder ins Verteilergetriebe?? Oder in beide?? Kann ich den Sand mit dem alten Öl verwenden, oder muss ich direkt mit frischem Öl einfüllen?? Kann ich dann das Kiwi-Öl aus der Werbung untendrunter nehmen( neben den Kolbenrückholfedern)?

      :facepalm: :facepalm: :facepalm:
      ländliche Grüße 8o
      Norbert

      bevor ich mich uffresch, isses mir lieber egal 8)
    • R380 mit typischen Gebrauchsspuren

      Ich nehme immer den Sand aus dem Mammut, der scheint nach meinen bisherigen Erfahrungen eine höhere Lebensdauer zu haben.

      Gruß Jörg
      Du kannst dein Leben nicht verlängern und du kannst es auch nicht verbreitern. Aber du kannst es vertiefen!
      ____________________________________________________________________________(Gorch Fock)