LT230 mit Gebrauchsspuren

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    • Um die Elastizität der Dichtelemente möglichst lange aufrechtzuerhalten, sollten Temperaturen über 100°C möglichst vermieden werden. Ich hatte da schonmal ein Projekt mit aktiver Kühlung des LT230 in Angriff genommen, wegen der Komplexität aber wieder verworfen.
    • Ich meine mich zu erinnern, das war doch mit elektrischer Pumpe?!

      Manche Ausführungen des 101 hatten an dem Verteilergetriebe eine vergrößerte Ölwanne mit Integrierter Ölpumpe für den Anschluße eines Ölkühlers.



      Nach so einem Teil suche ich schon länger, damit wäre die Umsetzung gut möglich.
    • Diese Ölwanne mit Pumpe wäre schon klasse, aber die grössere Ölwanne bringt sicher schon viel, weil die Oberfläche stark vergrössert ist und auch noch mehr Öl drin, was die Temperaturerhöhung verzögert.
      Gabs im Forum nicht irgendwo sogar mal Messdaten mit den Temperaturen bei verschiedenen Ölwannen?
    • Ich hatte mit einer elektrischen Pumpe experimentiert. Der ganze Verrohrungszirkus war mir aber zuviel.
      Damit der Kühler wirkungsvoll arbeiten kann, muss er an der Front montiert werden. Dort hab ich aber schon drei Kühler, kein Platz mehr für einen vierten.
    • Bei dieser Getriebekombination konnte der Vortrieb nur noch im gesperrten Zustand des VTGs erreicht werden.



      Neben dem unerträglichen Geruch des Altöls fielen reichlich viele Brocken auf, die teilweise nicht vorher eine Gleitscheibe im Differential gewesen waren.



      Eingangs- und Differentialwelle konnten ohne merkliches Spiel rotiert werden; lediglich die Vorgelegewelle hatte etwas Axialspiel, jedoch auch hier war kein Abwälzverschleiß der Lager spürbar.





      Das Elend begann damit, dass das Geländegangrad sich nicht von der Differentialwelle abpressen lassen wollte.
      Der Einblick ins Differential ließ nichts Gutes an den Teilen mehr erwarten.





      Passbohrung des vorderen Sonnenrades:



      Handwerk hat goldenen Boden oder so ähnlich lautet ein Spruch. Diese handgedengelten Gleitscheiben gehören sicherlich nicht zu den Meisterwerken der Handwerkskunst!



      Deformierte Passbohrungen zur Aufnahme der Achsen der Planetenräder.





      Die zerstörten Innereien in der Übersicht:



      Das immer noch festsitzende Geländegangrad:





      Rohe Gewalt brachte etwas Bewegung in die normalerweise frei dreh- und verschiebbare Verbindung.



      Teile die dort nicht hätten sein sollen, verhinderten ein freies Drehen und Verschieben.



      Noch mehr Gewalt half dann den Zahn zu ziehen.
      Sowohl der Passzylinder der Welle als auch die Passbohrung des Rades hat es hinter sich!







      Gut wenn dann noch brauchbare Teile im Fundus auf ihren Einsatz warten! :thumbsup: